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Ex-Schutzdokument

Explosionsschutz ist kein „Nice-to-have“, sondern Pflicht – besonders in Bereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Basis bildet die SUVA-Richtlinie 2153 und die ATEX 137.

Unser Ansatz unterstützt dich dabei, Explosionsschutzdokumente strukturiert, nachvollziehbar und praxisnah zu erstellen. Von der Zoneneinteilung über die Bewertung von Zündquellen bis hin zu konkreten Schutzmassnahmen: Du behältst jederzeit den Überblick und erfüllst gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen.

So wird aus einer aufwendigen Pflichtaufgabe ein klar geführter Prozess – sicher, effizient und revisionssicher.



Explosionsschutzdokument erstellen

Ein Explosionsschutzdokument hilft dabei, Gefährdungen durch brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube systematisch zu erfassen und geeignete Schutzmassnahmen festzulegen. Ziel ist es, explosionsfähige Atmosphären zu erkennen, Zündquellen zu vermeiden und Personen, Anlagen sowie Gebäude wirksam zu schützen.

Ziel des Explosionsschutzdokuments

Das Explosionsschutzdokument schafft Transparenz über Gefahren, Verantwortlichkeiten und Schutzmassnahmen. Es unterstützt den Betrieb dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, wirksame Massnahmen umzusetzen und einen sicheren, nachvollziehbaren und praxisgerechten Explosionsschutz sicherzustellen.

Wann ein Explosionsschutzdokument notwendig ist

Ein Explosionsschutzdokument ist immer dann erforderlich, wenn in einem Betrieb mit brennbaren Stoffen gearbeitet wird oder solche Stoffe gelagert, abgefüllt, verarbeitet oder entsorgt werden. Dazu gehören insbesondere brennbare Flüssigkeiten, Gase sowie Stäube, die zusammen mit Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden können.

Erfassung der brennbaren Stoffe

Im ersten Schritt werden alle relevanten Stoffe und Arbeitsbereiche erfasst. Dazu gehören Lager, Arbeitsplätze, Maschinen, Anlagen, Behälter, Leitungen sowie Bereiche, in denen Stoffe freigesetzt werden können. Wichtig ist eine vollständige Übersicht über die vorhandenen Stoffe, deren Eigenschaften und die möglichen betrieblichen Situationen.

Bewertung der explosionsgefährdeten Bereiche

Anschliessend wird beurteilt, wo und wann eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann. Dabei werden normale Betriebszustände, vorhersehbare Störungen und besondere Arbeitssituationen berücksichtigt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Einteilung der betroffenen Bereiche in Zonen. Diese Zoneneinteilung bildet die Basis für alle weiteren Schutzmassnahmen.

Zündquellen beurteilen und vermeiden

In jedem explosionsgefährdeten Bereich muss geprüft werden, ob wirksame Zündquellen vorhanden sein können. Dazu zählen unter anderem heisse Oberflächen, elektrische Betriebsmittel, Funken, elektrostatische Entladungen, mechanisch erzeugte Funken oder offene Flammen. Ziel ist es, diese Zündquellen zu vermeiden, zu begrenzen oder technisch so abzusichern, dass keine Entzündung stattfinden kann.

Technische Schutzmassnahmen festlegen

Geeignete technische Massnahmen können beispielsweise eine ausreichende Lüftung, geschlossene Systeme, Absaugungen, Gaswarnanlagen, Erdungsmassnahmen, geeignete Betriebsmittel oder konstruktive Schutzmassnahmen sein. Die gewählten Schutzmassnahmen müssen zur konkreten Gefährdung und zur jeweiligen Zone passen.

Anlagen und Arbeitsmittel prüfen

Alle eingesetzten Anlagen, Geräte und Arbeitsmittel müssen für den vorgesehenen Einsatzbereich geeignet sein. Dies betrifft insbesondere elektrische und mechanische Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen. Zusätzlich ist zu prüfen, ob Wartung, Reinigung und Instandhaltung so organisiert sind, dass der Explosionsschutz dauerhaft erhalten bleibt.

Organisation und betriebliche Regeln

Zum Explosionsschutz gehören nicht nur technische, sondern auch organisatorische Massnahmen. Dazu zählen klare Arbeitsanweisungen, geregelte Freigabeverfahren, sichere Abläufe bei Wartungsarbeiten, das Verhalten bei Störungen sowie die Koordination mit externen Firmen. Alle betroffenen Personen müssen wissen, welche Regeln in den jeweiligen Bereichen gelten.

Instruktion der Mitarbeitenden

Mitarbeitende müssen über die vorhandenen Gefährdungen, die Zoneneinteilung, das richtige Verhalten und die geltenden Schutzmassnahmen informiert und instruiert werden. Dies gilt besonders für Personen, die in gefährdeten Bereichen arbeiten, dort Unterhaltsarbeiten durchführen oder Stoffe abfüllen und umschlagen.

Instandhaltung und Aktualisierung

Ein Explosionsschutzdokument ist kein einmaliges Dokument, sondern muss aktuell gehalten werden. Änderungen an Stoffen, Prozessen, Anlagen, Räumen oder Arbeitsabläufen können eine neue Beurteilung erforderlich machen. Deshalb sollte das Dokument regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst werden.

 

Felder und Definitionen

Das ist die Liste der vorhanden Felder und deren Bedeutung (klicken zum Zeigen)

Die Referenz auf die Felder wird für Workflows und das Erstellen von Berichten verwendet.

Feld Bezeichnung Typ Info Feldname
AusfuehrungAm Datum AusfuehrungAm
BegleitungDurch Text (max. 50 Zeichen) BegleitungDurch
Bezeichnung Text (max. 50 Zeichen) ExDocAudit_Bez
ID Ganzzahl ExDocAudit_ID
ExDocAuditStatus Tabellenverweis zu ExDocAuditStatus ExDocAuditStatus_FK
Hauptmassnahme Text (unbegrenzte Länge) Hauptmassnahme
Hauptproblem Text (unbegrenzte Länge) Hauptproblem
IstErledigt ja/nein IstErledigt
IstGueltig ja/nein IstGueltig
IstKonform ja/nein IstKonform
IstKurzbericht ja/nein IstKurzbericht
KontrolleDurch Text (max. 50 Zeichen) KontrolleDurch
Kurzbericht Text (unbegrenzte Länge) Kurzbericht
Standort Tabellenverweis zu Standort Standort_FK
Version Text (max. 50 Zeichen) Version
Verwendung Text (unbegrenzte Länge) Verwendung

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Erstellt am: 22.03.2026 | Bearbeitet am: 22.03.2026